• Anne & Sören

Frank the Tank - Der Mann der 1000 Fische

Aktualisiert: 5. Juli 2018

"Schon in meiner Kindheit war ich stets in der Natur unterwegs. Meinen ersten Fisch habe ich mit 3 Jahren gefangen. Ich diente 6 Jahre lang bei der Armee und kann daher auch unter den widrigsten Bedingungen in der Natur überleben. Heute leite ich eine Ingenieurfirma und arbeite viele Stunden in vielen Teilen der Welt. Allerdings gibt mir dies auch die Freiheit mein Leben individueller und nach meinem Zeitplan zu gestalten. Ist ein Projekt abgeschlossen, zieht es mich in die Wildnis und ich widme meine Freizeit dem Fischen.



Gerade bin ich mit meinem Kajak in Norwegen unterwegs, lebe in einem kleinen Transporter und bin die meiste Zeit auf den Fjorden unterwegs. Viele würden mich wahrscheinlich als verrückt bezeichnen, aber Fischen ist meine wahre Leidenschaft. Zusammen mit meiner Frau habe ich bereits an vielen Meisterschaften teilgenommen, zuletzt an der Weltmeisterschaft in Costa Rica. In meinem Heimatland, den Niederlanden habe ich schon mehrfach die Nationale Meisterschaft gewonnen.




Es braucht nicht viel um autark in der Wildnis zu überleben - so habe ich einen Pappkarton dabei, den ich als Räucherofen umfunktioniert habe, Gummistiefel um die Berge bei schlechtem Wetter zu erklimmen und eine Stirnlampe, um auch in der tiefsten Nacht fischen zu gehen. Ich ernähre mich fast ausschließlich von den Dingen, die mir die Natur bietet. Am Abend entspanne ich gern an einem Feuer und genieße die Ruhe an den Fjorden. Genau das sind die Dinge, die ein Abenteuer ausmachen.


Die fischreichen Gewässer in Norwegen erkunde ich mit meinem treuem Gefährt - einem professionellen Sport-Fishing-Kajak, welches mit einem Echolot und verschiedenen Angeln ausgestattet ist und per Pedalen angetrieben wird. So habe ich schon unzählige Meerforellen, Kabeljaue, Heilbutte und andere Fische innerhalb der letzten Tage gefangen. Da ich nicht alle Fische selbst essen kann, setzte ich diese meist wieder aus oder teile sie mit Anderen. Erst gestern habe ich Einheimischen ein paar Fische vorbeigebracht und bekam glatt eine Einladung zu ihrem persönlichen Mittsommerfest. Für solche Begegnungen bin ich sehr dankbar und diese sind oft die besten Erinnerungen, die ich mit nach Hause nehme.


Aber auch Kurioses begegnet mir auf meinen Reisen - so habe ich letzte Woche eine norwegisches Riesenkaninchen über einen Fjord schwimmen sehen - ich glaubte meinen Augen nicht. Am Nordkap hab ich quasi ein Rentiergeweih aus dem Wasser geangelt und werde es als Mitbringsel nach Hause mitnehmen.


Unser blauer Planet ist wirklich ein einzigartiger Ort und so versuche ich die Natur zu schützen in dem ich oft den Müll, welcher mir auf meinen Wegen begegnet, einsammle und entsorge. Die Menschen sollten viel sorgfältiger mit unserer schönen Natur umgehen. Ich bin sehr dankbar, dass ich durch meinen Beruf und meine Leidenschaft schon sehr viele Länder bereisen konnte. Aber natürlich gibt es immer neue Ziele und Orte die ich noch erkunden will und so habe ich mir eine Bucket List mit ungefähr 30 Dingen geschrieben. Mein nächstes großes Ziel ist es den Ärmelkanal per Kajak zu überqueren und mit meiner Frau den Kilimandscharo in Afrika zu erklimmen. Dies werde ich bereits in diesem Jahr umsetzen. Auf eine gewisse Art bin ich vielleicht rast und ruhelos, ich bin niemand der stillsteht, einer der immer ein neues Abenteuer sucht - aber genau diese Herausforderungen machen mein Leben für mich lebenswert und einzigartig."




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